Einige Praxisbeispiele als Impuls für Veränderung

Wertanalyse Beispiele
Sie stammen aus der Beratungs- und Trainingstätigkeit der letzten Jahre - und zeigen die Vielfältigkeit und Bandbreite des Leistungsbereiches von drwjs.

 

Innovationskonzept entwickeln

In einem 4-tägigen Workshop in 2001 wurden die Grundlagen für ein innovatives Anlagenkonzept im Team erarbeitet. Neben Kosteneffizienz stand vor allem die Neuartigkeit zur Ausweitung des Weltmarktanteils im Vordergrund. In der Zwischenzeit wurde das Konzept umgesetzt - die in den USA errichtete Anlage ist in ihren Kerndimensionen zur Zeit weltweit die größte. Sie hat überzeugt - es wird bereits der Folgeauftrag umgesetzt.

Serienprodukte optimieren

Automobilzulieferer konstruieren und produzieren bereits sehr kostenbewußt. Und dennoch können auch in dieser Branche die Serienprodukte weiter optimiert und somit Kosten gesenkt werden. "Das Geld liegt auf der Straße - auch bei Serienprodukten" war die Aussage eines Projektkoordinators nach den ersten Wertanalyse-Workshops. Eingebunden sind die Wertanalyse-Projekte in ein unternehmensweites Programm zur Sicherung der Effizienz und Rendite.

Standort reflektieren und Strategie entwickeln

Für ein Team von Unternehmensberatern galt es, den erfolgreichen Werdegang des letzten Jahres kritisch zu durchleuchten und darauf aufbauend eine gemeinsam getragene Strategie für die weitere Unternehmensentwicklung zu formulieren. Nicht finanzielle Engpässe oder Kundenmangel waren der Auslöser für das "Miniprojekt", sondern der Wunsch nach einer strategisch wirkungsvollen Ausrichtung und Konzentration der Kräfte. Wesentlicher Bestandteil der Diskussionen war die Reflexion eines "kritischen Einflußfaktors" in Form einer Schlüsselperson.

Herstellkosten um 40% senken

Für ein Maschinenbau-Produkt im Bereich Umweltschutz war es notwendig, dessen Kostenstruktur und Funktionalität kritisch zu durchleuchten. Durch Fokussierung auf die Kernfunktionen und konsequente Umsetzung der erkannten Schlüsselparameter konnte das Kostensenkungsziel erreicht und ein für den Markt funktional noch attraktiveres Produkt geschaffen werden.

Kundenpräferenzen erforschen

Bei der grundlegenden Überarbeitung eines "historischen Produktes" galt es, noch mehr als bisher über sie Sichtweisen und Präferenzen der Kunden zu erfahren. Dazu wurde ein produkt- und anwendungsbezogener Fragebogen entwickelt und ausgewertet. Im Rahmen dieser "Projektmarktforschung" kamen neben klassischen Auswerteverfahren auch multivariate Analyseverfahren wie Faktoren- und Clusteranalyse zum Einsatz. Sie halfen, komplexe und versteckte Zusammenhänge aufzuzeigen und die Grundlage für die Neupositionierung des bewährten Produktes zu verfeinern.

Auftragsabwicklung optimieren

Nach einer ganzheitlichen Analyse der Ausgangssituation wurde nicht das Produkt, sondern der seine Entstehung begleitende Prozeß der Auftragsabwicklung als "lohnenswert und notwendig" identifiziert. Durch systematische Dokumentation aller Phasen und funktionale Überarbeitung kam es zu organisatorischen Verbesserungen im einzelnen und zu einer deutlichen Verkürzung des Gesamtdurchlaufs. Rückblickend bestätigt war dadurch eine Leistungsverdoppelung bei gleichem Mitarbeiterstand möglich.

Interne Kooperation und Kommunikation verbessern

Ausgelöst durch die positiven Erfahrungen und Auswirkungen vorangegangener Projekte wurde das Ziel formuliert, die dort angewandten Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation und des methodischen Vorgehens neuen Mitarbeitern anhand von "Miniprojekten" plastisch näher zu bringen. Aktuelle Themen und Aufgabenstellungen aus dem Unternehmensalltag dienten als Medium zur Vermittlung sozialer und methodischer Kompetenz.

Systemumstellung und Abläufe optimieren

Im Zusammenhang mit der Umstellung der zentralen EDV von Batch-Betrieb auf On-Line-Betrieb galt es, unter intensiver Einbindung der derzeitigen und zukünftigen Sachbearbeiterinnen und Systembetreuer das Lösungskonzept zu überprüfen und an letzte Erkenntnisse anzupassen.

Projektportfolio entwickeln und Prioritäten herausschälen

Durch umfassende Erhebung aktueller und absehbarer Projekte und Verknüpfung dieser Informationen mit den operativen und strategischen Aspekten des Unternehmens galt es, ein stimmiges und aufeinander abgestimmtes "Projektportfolio" festzulegen. Dieses war die Grundlage für die anschließende Bereinigung und Prioritätensetzung.

Stop-or-Go Entscheidung strukturieren

Für ein bisher erfolgreiches Produkt mit vermutetem Potential für die Zukunft galt es zu entscheiden, ob die Entwicklung einer neuen Generation finanziert oder ob das Produkt vom Markt genommen werden sollte. Die Grundlagen hierfür wurden von einem interdisziplinär zusammengesetzten Team zusammengetragen und in einem zweitätgigen Workshop ausgewertet.

Führungskräfte sensibilisieren

Durch Team-Teaching von Meistern aus unterschiedlichen Werken einer Unternehmensgruppe galt es, "Führung" zu thematisieren und die Sensibilität zu schärfen und die Kompetenz zu steigern.

Erfahrungsaustausch fördern und Wissen vermitteln

Individuelle Gestaltung von Treffen und Workshops mit dem Ziel, Erfahrungen der Teilnehmer einander näherzubringen und gemeinsam zu reflektieren, Fragestellungen zu klären und für einen gemeinsam gestalteten Lernfluß zu sorgen.

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